Ausstellung vom 25. Januar 2010 bis auf weiteres

Peter Maniocha


Geboren am 20.04.1979 in Stettin, Polen
Im Jahre 1988 nach Deutschland ausgewandert
Nach Beendigung der Grundschule erfolgte die Einschulung am Albert-Schweitzer-Gymnasium Plettenberg
Abitur im Jahre 2000
Seit 2002 Student an der Universität mit den Fächern Sozialwissenschaften und Kunstpädagogik
2003/2004 Praktikum in der Kunsttherapie des damaligen Niedersächsischen Landeskrankenhauses Osnabrück
2006 erste Ausstellung „Tag und Traum“ auf Schloss Hüffe in Preußisch-Oldendorf, gemeinsam mit Philipp Wierspecker und Tina Guski
2008 Ausstellung in Bersenbrück
2009 Aussteller auf der deutsch-niederländischen Druckgrafikmesse in Borken
2009 Nominierung für den Piepenbrock Kunstförderpreis

Konzept

Der menschliche Kopf ist ein dankbares, wie auch ein undankbares Thema. Letzteres, da der Kopf als Form eine lange Auseinandersetzung verlangt, ersteres, da der Umgang mit ihm nicht langweilig wird; dazu gibt es einfach zu viele und zu unterschiedliche Köpfe. In den ausgestellten Holzschnitten geht es mehrheitlich darum, aus soliden, zerfurchten oder halt abwesenden Bestandteilen der Druckfläche ein glaubwürdigen, menschlichen Kopf zu kreieren, der durch individuelle Züge Identität erhält. Seine Anbindung an das Gesamtbild erfährt er durch die Farbe. In der technischen Umsetzung bilden Sperrholzplatten – Pappel. Buche, Linde, etc. – das Ausgangsmedium. Am Anfang steht entweder eine aufwendige Zeichnung nach Vorlage oder eine freie aus dem Kopf. Beide werden direkt auf dem Holz angelegt. Mit Skalpellen und klassischen Holzschnittwerkzeugen wird jenes Holz mittels kratzen und schneiden bearbeitet. Die Zeichnung wird möglichst detailgenau umgesetzt. Beim Druck selbst erfolgt zuerst das Anlegen einer farbigen Grundfläche. Grobe Holzschablonen setzen weitere Farbfelder, die schlussendlich mit den nach den Zeichnungen zugeschnittenen Holzplatten bedruckt werden. Bei ein und derselben Form entstehen durch unterschiedliche Farben unterschiedliche Stimmungen.

 

Marina Krause  

Geboren am 14.02.1980 in Pawlodar (Kasachstan)
Dechant-Schulte Str. 58  
26871 Papenburg 
Telefon 0177-717 5341
marina1p.krause@gmx.de

2000/01 - 2008 Magisterstudium der Kunstgeschichte und Kunstpädagogik an der
Universität Osnabrück
Seit Dezember 2003 studentische Hilfskraft im Fach Kunst bei Prof. Wunschik, zunächst
im Bereich Typografie/ Bleisatz, seit 2005 zusätzlich auch in Siebdruck
Seit 2008 wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Wunschik in Siebdruck und Bleisatz

(Gruppen-) Ausstellungen:
Dezember 2005:  Teilnahme an der Ausstellung „20 Jahre Galerie im Studentenwerk“
(Osnabrück), sowie an der Ausst. zum Piepenbrock-Kunst-Förderpreis (Osnabrück)
Juli 2006 – Juni 2007 Teilnahme an der Ausst. im Schloss Bad Iburg, in der Alten
Hofapotheke
Dezember 2006 Teilnahme an der Ausst. zum Piepenbrock-Kunst-Förderpreis (Osnabrück)
Frühjahr 2007 Teilnahme an der 20. deutsch-niederländischen Grafik Börse in Borken
24.-26. August 2007 „Kunst in Ootmarsum“
Dezember 2007 Ausst. in der Oldenburgischen Landes Bank (OLB) Papenburg
Frühjahr 2008 Teilnahme an der 21. deutsch-niederländischen Grafik Börse in Borken
Herbst 2009 Ausst. im Ludwig-Windthorst-Haus, Lingen
 Dezember 2009 Teilnahme an der Ausst. zum Piepenbrock-Kunst-Förderpreis  
(Osnabrück)

Zur Technik des Siebdrucks
Bei diesem Verfahren wird Farbe durch ein Gewebe hindurch auf den Druckträger (Papier, Stoff etc.) übertragen. Dieses Gewebe bildet zusammen mit dem Rahmen, auf den es gespannt wird, das Grundelement der Druckform (Sieb). Die Druckfarbe wird mit einer Rakel (eine Art Brett mit aus Gummi oder Kunststoff bestehender Streichkante) gleichmäßig verteilt und durch die Maschen des Gewebes gedrückt. Bei mehrfarbigen Siebdrucken wird für jede Farbe ein eigenes Sieb benutzt.


Zu den Werken
Meine Siebdrucke entwickele ich am PC nach dem Prinzip der Collage. Die einzelnen Motive sind unterschiedlichen Bereichen entnommen und teilweise stark verfremdet. Es handelt sich dabei um schematische Darstellungen, eigene oder fremde Fotografien oder Abbildungen aus alten Büchern. Manchmal ergänze ich die Bilder mit zeichnerischen Elementen.