14.01.2009   Alter: 3 yrs

Investitionsbedarf für Mensen und Studentisches Wohnen - Studentenwerk Osnabrück meldet Bedarf an Geldern aus dem Konjunkturprogramm an

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Das Studentenwerk Osnabrück hat bereits im August 2008 beim niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur  dringenden Bedarf angemeldet, um die Mensen sanieren und  zusätzlichen attraktiven Wohnraum  für Studierende schaffen zu können.

„Die Mittel aus dem jetzt aktuell aufgelegten Konjunkturprogramm kommen wie gerufen“, betont Birgit Bornemann, die Geschäftsführerin des Studentenwerks. „Wir planen notwendige Projekte, die die Infrastruktur für die Studierenden verbessern und die wahrscheinlich ohne die nun in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel nicht in vollem Umfang realisiert werden können“.

In der 25 Jahre bestehenden Mensa am Schloßgarten steht eine Sanierung an, die zugleich dazu genutzt werden soll, für die Studierenden zusätzliche attraktive Arbeitsplätze zu schaffen. Mit einem erweiterten Verpflegungskonzept wird darüber hinaus zukünftig auch eine Abendversorgung ermöglicht.

Zur Diskussion steht auch ein neues innovatives Wohnangebot für Studierende, das als Passivhaus geplant ist und daher hohen energetischen Ansprüchen gerecht werden wird.

Auch in den anderen Mensen und Wohnhäusern sind entsprechende Maßnahmen geplant, die ohne eine Spritze aus dem Konjunkturprogramm nicht aus Eigenmitteln finanziert werden können.

Bornemann ist überzeugt, dass von einer Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen  Hochschulen und Studierende profitieren, aber auch die lokale Wirtschaft.

Insgesamt hat das Studentenwerk rund 10 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes angemeldet.