Hochschulgastronomie

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Fit und gesund - Mensa spezial

Das Studentenwerk Osnabrück betreibt Mensen und Cafeterien an den Hochschulstandorten Osnabrück, Vechta und Lingen.
Jährlich werden bis zu 1,5 Millionen Essen ausgegeben. Allein in den Mensen sind das bis zu 10.000 Mittagessen täglich. Damit ist das Studentenwerk Osnabrück der größte Gemeinschaftsverpfleger der Region.

Die Mensen und Cafeterien bieten den Studierenden aber alles andere als lieblos angerichtete Einheitskost. Vielmehr setzen die Köche auf Vielfalt und Abwechslung und beachten die Gebote einer gesunden Ernährung.

Vegetarisches Essen, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, Produkte aus biologischem Anbau, eine "Salatbar" oder Aktionswochen mit ausländischen Gerichten sorgen für ein schmackhaftes und abwechslungsreiches Angebot mit bestem Nährwert.

 

 

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Highlights

Goldener Löffel

Mensa wird zum Reich der Sinne

In der Woche ab 11. Januar verwöhnt die Mensa Schlossgarten nicht nur die Gaumen ihrer Gäste sondern auch Augen und Ohren. Das Motto „Mit allen Sinnen genießen“ bündelt verschiedene Angebote und Veranstaltungen. Dazu zählt eine Wanderausstellung des Deutschen Studentenwerks mit den Ergebnissen des diesjährigen Plakatwettbewerbs „Elite! Für alle?“, an dem sich 218 Studierende aus über 30 Hochschulen mit insgesamt 344 Entwürfen beteiligt haben. Der Hochschulsport wird mit einer kleinen „Sport-Schau“ vertreten sein, und natürlich halten die Küchenchefs besondere Köstlichkeiten bereit. Lassen Sie sich überraschen!

Einladung zur Geschmacksprobe

Ernährungsfachleute raten dazu, fünf Mal am Tag frisches Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen. Eine gut gemeinte Empfehlung, aber nicht immer zu beherzigen. Wie sich gesunde Ernährung mit dem Alltag vereinbaren lässt, ist ab 25. Januar Thema einer Aktionswoche mit dem Motte „Give Me 5“. In den Mensen der Hochschulgastronomie des Osnabrücker Studentenwerks werden an diesen Tagen neben einschlägigen Informationen auch leckere Probierhäppchen gereicht. Denn gesunde Kost und guter Geschmack schließen sich nicht aus.

Die Mensa Schlossgarten wird zum Tatort

Die Mensa Schlossgarten wird zum Tatort

In der Krimiliteratur haben Ermittler mit kulinarischen Vorlieben Tradition. Der Münsteraner Oktober Verlag hat mit „Mord & Nachschlag“ gleich eine ganze Reihe von Büchern im Programm, deren Autoren spannende Erzählungen mit lukullischen Genüssen zu verbinden wissen. Jeder Roman der Edition enthält passende Rezepte, die zugleich mit der Küche anderer Länder bekannt machen, denn die Romane führen unter anderem auf die Azoren, in die Provence, nach Schweden und Nordholland. In der Woche vom 8. bis 12. Februar widmet sich die Mensa Schlossgarten unter dem Motto „Mord(s)hunger“ dem Thema Kochkunst und Krimispannung, mit einer Auswahl entsprechender Gerichte und einer Buchvorstellung.

Bio-Kost

Bio-Kost in großem Stil

Unter der Leitlinie „... damit Studieren gelingt“ ist das Studentenwerk auf vielen Gebieten tätig. Auch die Hochschulgastronomie folgt diesem Motto, wenn sie den Zusammenhang von gesunder Ernährung und Erfolgen in Studium und Beruf zu Thema macht. Ab 22. Februar informieren die Mitarbeiter in einer Themenwoche unter dem Stichwort „Bio-Mmmensa“ über die Bio-Zertifizierung der Osnabrücker Mensen und deren Voraussetzung, über Nachhaltigkeit und über Größenordnungen beim Einkauf – pro Tag werden über 8.000 Gäste verköstigt, wobei hohe Ansprüche an die Qualität der Produkte sowie an eine gesunde Zubereitung gestellt werden.

Eltern der Erstsemester zu Gast in Hochschulen und Mensen

Es war ein „Elternsprechtag“ der etwas anderen Art: Für den 8. Februar hatte die Universität Osnabrück die Eltern des aktuellen Erstsemesterjahrgangs eingeladen, sich ein Bild von den hiesigen Studienbedingungen zu machen. 982 Familien nutzten die Gelegenheit, sich über die jeweiligen Fachrichtungen zu informieren, an Vorlesungen teilzunehmen und Service-Einrichtungen wie die Studierenden-Information (StudiOS) und das Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (VirtUOS) kennenzulernen. Viele Fachbereiche hatten Sonderveranstaltungen für die Besucher vorbereitet. Und wie bei den meisten Studierenden stand auch bei den Eltern ein mittäglicher Besuch der Mensa auf dem Plan. Die Universitätsgesellschaft fungierte als Gastgeber, sonst war alles wie im üblichen Mensabetrieb auch. Die Eltern aßen wie ihre Sprösslinge: „a la free flow“. Zur Wahl standen an diesem Tag zum Beispiel Hähnchenbrustfilet an bunter Paprikasoße und Blumenkohlbratlinge. Die mehrfach preisgekrönten Mensa-Küchen trugen sicherlich dazu bei, dass viele Eltern in dem Bewusstsein abreisten, mit dem Studienstandort Osnabrück die richtige Wahl getroffen zu haben.

Dinner für zehn: Romantikmenü in der Mensa

Für zehn Studierende wurde der Mensabesuch am Valentins tag 2009 zu einem ganz besonderen Ereignis: Sie hatten bei einem Rätselspiel des Unifunks ein romantisches Menü gewonnen. Vier feste Paare und ein „Blind-Date“-Duo ließen es sich gerne gefallen, dass sich  Mensa-Koch Roman Beller ausschließlich mit ihrem leiblichen Wohl befasste.

Während rundum nach Wochenplan gespeist wurde, bekamen die Ehrengäste an ihrem festlich dekorierten Tisch ein Glas Sekt kredenzt und hernach Schweinemedaillons mit Balsamicojus, Grilltomaten, Mandelbrokkoli und Kroketten und, spätestens jetzt mag es neidvolle Blicke von den Nachbartischen gegeben haben, als krönenden Abschluss die Eisbecherkreation „Heartbreaker“ serviert.

Die Idee zu diesem „Dinner für zehn“ hatte Annelen Trost, die Leiterin der Hochschulgastronomie, gemeinsam mit den ‚radioaktiven‘ Unifunk-Reportern entwickelt.150 Hörerinnen und Hörer hatten an dem Hörfunkquiz teilgenommen. Für die richtige Beantwortung der teils recht kniffligen Fragen waren Wissen und Kombinationsgabe erforderlich, am Ende entschied Fortuna – für die Gewinnerpaare vielleicht ein gutes Omen für die gemeinsame Zukunft, zumindest aber eine schöne Erinnerung an einen unwiderbringlichen Valentinstag.

Kulinarische Welterkundung: Die Küche der Anderen

Vom 4. bis 9. Mai 2009 stand der Osnabrücker Campus ganz im Zeichen der Weltläufigkeit. Unter dem Motto „An sieben Tagen in die Welt“ hatten die Akademischen Austauschämter der niedersächsischen Hochschulen Informationsstände, Workshops und Vorträge zum Thema Studien- und Praxisaufenthalte im Ausland organisiert. Denn, so der Osnabrücker Universitätspräsident Prof. Dr. Claus Rollinger in seinem Geleitwort: „Studien- und Praxisaufenthalte im Ausland verbessern nicht nur die Fremdsprachenkenntnisse. Sie fördern auch interkulturelle und sozial-kommunikative Kompetenzen und erweitern ganz allgemein den Horizont.“

Zu den kulturellen Erfahrungen zählt nicht zuletzt die Küche des jeweiligen Gastlandes. Die Hochschulgastronomie des Studentenwerks begleitete die Themenwoche und gab im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack auf etwaige Auslandsreisen: Auf der Karte standen landestypische Spezialitäten wie spanische Reispfanne, kanadischer Hähnchenspieß mit Ahornsirup, australisches Känguru-Ragout.

Im Rahmenprogramm brachten Übungsleiter/innen des Zentrums für Hochschulsport im Foyer der Mensa Schlossgarten neben orientalischem Bauchtanz die lateinamerikanischen Tänze Salsa und Tango sowie Brasiliens tänzerische Kampfsportart Capoeira zur Vorführung.

Topfgucken erlaubt: Bio-Küche für Fortgeschrittene

‚Einheitsbrei‘ ist in den Mensen der Osnabrücker Hochschulastronomie ein Fremdwort, und die zuständigen Köche sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Ständige Weiterbildung gehört zum Beruf und so stand im vergangenen Jahr unter anderem ein Praxisworkshop zum Thema „Kreative vegetarische Bio-Küche“ auf dem Programm. Als Seminarleiter konnte der Hannoveraner „Bio-Papst“ Jürgen Piquardt gewonnen werden, der mit Mai Duong Thanh eine Köchin seiner Gourmet-Restaurants „La Provence“ und „Paradies“ zur Unterstützung mitbrachte. Piquardt und seine Ehefrau Heike kochen bereits seit Anfang der 80er-Jahre mit Bio-Zutaten. Mittlerweile verwenden sie in ihren Restaurantküchen und Catering betrieben sogar ausschließlich Produkte aus organischem Anbau. Piquardts Credo: „Nicht Kaviar und Stopfleberente für alle ist das Ziel. Sondern die Freude am Gesunden, Einfachen. An Kichererbse, Steckrübe, Rote Beete. Diese Freude zu erzeugen, ist eine wunderbare Aufgabe für engagierte, wache, an Nachhaltigkeit orientierte Köchinnen und Köche.“ Zugleich plädiert Piquardt dafür, als Koch niemals stehenzubleiben, die fachlichen Erkenntnisse immer wieder auf die Höhe der Zeit zu bringen. Bei den Osnabrücker und Vechtaer Köchen der Mensabetriebe stieß Piquardt mit dieser Aussage auf offene Ohren. An drei Kurstagen ließen sie sich über Piquardts Philosophie unterrichten und widmeten sich unter den Augen des Meisters an Töpfen und Backblechen der praktischen Umsetzung. Nach der Rückkehr an den eigenen Arbeitsplatz wurden die neu gewonnenen Erkenntnisse in der täglichen Praxis an die übrigen Mitarbeiter weitergegeben.

Jugend kocht: Der Wettstreit der Küchenmeister

Wenn angehende Köche miteinander in sportliche Konkurrenz treten, dann gleicht der Wettstreit eher einer Lang- als einer Kurzstrecke. Vor allem erfordert er fachliches Können in mehreren Disziplinen. 40 Teilnehmer hatten sich zu den 26. Osnabrücker Jugendmeisterschaften der Gastronomie angemeldet, darunter mit Melanie Behnke auch eine Auszubildende des Studentenwerks Osnabrück. Die zu absolvierenden Aufgaben umfassten das Eindecken der Tische, das Gestalten und Ausdrucken von Tischkarten, die Wahl eines Aperitifs. Und nicht zuletzt die Zubereitung eines Vier-Gänge-Menüs. Die Juroren mussten über eine Speisefolge aus Roter Currysuppe, pochierten Pangasiusröllchen, Hähnchenbrüsten und Schokoladenmousse mit Chili befinden. Melanie Behnke, die sich schon als Kind für die Kochkunst interessierte und privat die italienische Küche bevorzugt, erzielte mit Rang drei ein hervorragendes Ergebnis.

Eine kleine Tischmusik: Osnabrücker Mensa auf CD verewigt

Die Ouvertüre: Eine Klangcollage, die an einen sonnigen Nachmittag im Osnabrücker Schlossgarten erinnert. Sommerlich entspannt, durchweht von einer leichten Copacabana-Brise, geht es weiter mit „Chillig con Carne“. „Ich lad dich ein“ ist der dritte Titel des CD-Albums überschrieben, der in gereimten Rap-Zeilen vom Beginn einer Romanze berichtet: „Ich lad dich ein in die Mensa, und zwar mit allem Drum und Dran/Ich lad dich ein in die Mensa, zeig dir was die Mensa uns bieten kann ...“ Und die Mensa bleibt das Leitthema aller weiteren Titel, ob sie Shabba Ranks‘ „Mr. Lover Man“ zitieren und zum „Mr. MensA Lova“ machen oder im draufgängerischen Westernsound die „Wild Wild Mensa“ besingen. Zehn Musiktitel plus Outro umfasst „Die Mensa-CD“, ein Klang gewordenes Dankeschön für, wie es im Booklet heißt, „viele Jahre bestes Essen“. Das Projekt geht zurück auf die Aufnahme „Willkommen in der Mensa“, die 2001 von der HipHop-Formation Amaretto Gangsta eingespielt wurde. Sechs ehemalige Studierende der Osnabrücker Universität hatten daraufhin die Idee, der Mensa zum Abschied vom Studium ein komplettes Album zu widmen. Das fertige Produkt enthält einen Mensa-Song für jeden Geschmack. Alle Titel sind partytauglich - und später einmal eine schöne Erinnerung an die Studienjahre in Osnabrück. Die CD ist zum Preis von 7,50 Euro in den Cafeterien und im Büro des Studentenwerks erhältlich.