28.10.19

Traditionelles Dinner an der Universität Vechta

Hochschulgastronomie des Studentenwerks Osnabrück richtet zum ersten Mal das Büfett für das Universitätsdinner in der grundsanierten Mensa Vechta aus. Rund 70 Gäste waren geladen.

Eine gute Tradition mit modernen Inhalten: Die Universität Vechta und die Universitätsgesellschaft Vechta (UGV) haben am Montag, 28. Oktober, zum gemeinsamen Universitätsdinner eingeladen. Rund 70 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sprachen beim Essen über aktuelle Entwicklungen der Hochschule und der Region. Wie wissenschaftliches Arbeiten mit wirtschaftlicher und gesamtgesellschaftlicher Praxis gut vereinbar sei, stand im Mittelpunkt der „Dinner-Speech“ von Prof.in Dr.in Jantje Halberstadt.

Bei der zehnten Auflage der Veranstaltung kamen die Gäste erstmalig in der Mensa an der Universität Vechta zusammen. Nicht nur in diesen grundsanierten Räumen des Studentenwerks Osnabrück zeige sich der Fortschritt der Hochschule, sagt Uwe Bartels in seiner Begrüßungsrede. Der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Vechta führte seine Gedanken aus: die hohen Studierendenzahlen im Vergleich würden für ein attraktives Angebot der Universität sprechen. Internationaler Austausch, wissenschaftliche Kooperationen, Forschung, Förderungen und mehr seien nur einige Beispiele für die erfolgreiche Arbeit. Vor allem aber auch die vielfältigen lokalen Beziehungen und das Engagement in der Region mache die Universität aus. Allein die neu generierten Stiftungsprofessuren an der Hochschule seien „ein unglaubliches Signal“, eine gemeinsame Leistung von Institutionen der Region. „Einzigartig“ sei auch der Output, den die Universität Vechta mit ihren vorhandenen Ressourcen erziele.

Mit regionalen Partnern sei viel geleistet worden, diesen Aspekt griff auch Universitätspräsident Burghart Schmidt auf. Projekte wie Artist in Residence, der neue Sportplatz oder Kooperationen in benachbarten Landkreisen seien nur wenige Beispiele dafür. Auch die grundsanierte Mensa samt Bistro des Studentenwerks Osnabrück zeige Engagement und Einfallsreichtum: bei vorhandener Raumknappheit seien die Räumlichkeiten multifunktional nutzbar, sodass außer dem Universitätsdinner – mit einem nicht mensaalltäglichen Menü – auch Lehrveranstaltungen und mehr hier stattfinden könnten. Besonders begrüßte Schmidt den neuen Vorsitzenden des Hochschulrates. Dr. Josef Lange war unter anderem als Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig und ist Träger des Großkreuzes des päpstlichen Gregoriusordens.

Vielfältigkeit stand auch bei der „Dinner-Speech“ von Jantje Halberstadt im Fokus – „Raus aus dem Elfenbeinturm“ war der Titel. Die Universität Vechta sei im Vergleich zu anderen Hochschulen klein, sagte die Professorin für Ökonomie und Nachhaltigkeit. Eine familiäre Atmosphäre sei ebenso gegeben wie kurze Wege, die aus der Wissenschaft hinaus in die Praxis führen und umgekehrt – beide Seiten profitieren von einem Austausch. So stelle Wissenschaft praxisrelevante Fragen, sie untersuche die Praxis und liefere praxisnahe Schlussfolgerungen. Wenn die Institutionen und Menschen auf einer Ebene sprechen, käme es zu einem positiven und auch nachhaltigen Austausch. Vechta biete hierfür die perfekte Struktur, sagte Halberstadt.

Autor: Friedrich Schmidt, Universität Vechta
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