20.06.2017   Alter: 30 days
Kategorie: Pressemitteilungen

Gute Nachrichten für den studentischen Wohnungsbau

Niedersächsische Studentenwerke teilen sich 7 Millionen Euro aus Landeshaushalt für Wohnheimneubau


Die Landesregierung hat in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke über die Verwendung von 7 Millionen Euro aus Mitteln des Landeshaushaltes für den Neubau von Studentenwohnheimen entschieden. Die Gelder verteilen sich auf vier Bauprojekte der Studentenwerke Hannover, Oldenburg, OstNiedersachsen und Osnabrück. Insgesamt sollen so 319 neue Wohnheimplätze entstehen. Die finanzielle Unterstützung liegt somit bei 21.943 Euro pro Platz.

Mit den Geldern aus dem Landeshaushalt stärkt Niedersachsen die Leistungsfähigkeit seiner Studentenwerke und fördert den Erhalt guter Studienbedingungen. „Wir freuen uns über die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Sie helfen den niedersächsischen Studentenwerken, ihrem sozialen Auftrag nachzukommen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen“, betont Prof. Dr. Jörg Magull, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke und Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen.

Nach Osnabrück sollen rund 0,9 Millionen Euro für 41 neue Plätze fließen. Stefan Kobilke, kommissarischer  Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück,  bekräftigt,  dass dieser Landeszuschuss ein wichtiger Baustein für  die Schaffung bezahlbaren Wohnraums  für Studierende sei: „Wir können nicht günstiger bauen als andere. Da wir die Mieten aus sozialen Gründen niedrig halten wollen, brauchen wir diese Subventionen", ergänzt Kobilke. Sein Dank geht an die Landtagsabgeordneten, die sich dafür eingesetzt haben, dass es jetzt erstmals seit vielen Jahren wieder nennenswerte Fördermittel für den studentischen Wohnheimbau gibt.

Für die Zukunft erwartet die Arbeitsgemeinschaft eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung des Landes, damit weiterer dringend benötigter, bezahlbarer Wohnraum für Studierende entstehen kann.

Über die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke
Die fünf niedersächsischen Studentenwerke Göttingen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und OstNiedersachsen bilden die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke und werden jeweils durch ihre Geschäftsführer vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft vertritt die gemeinsamen Belange der Studentenwerke gegenüber dem Land Niedersachsen. Sprecher der Arbeitsgemeinschaft ist Prof. Dr. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen.

Stefan Kobilke, kommissarischer Geschäftsführer