Öffnungszeiten und Schließzeiten

Warum schließt das Studierendenwerk zu bestimmten Zeiten seine Mensen?

Grundsätzlich bietet das Studierendenwerk an allen Standorten seinen Studierenden ganzjährig ein Mensa- und Cafeteriangebot an.

Voraussetzung dafür ist allerdings die Anwesenheit eines Großteils der Studierenden am Campus. Mit dem Mensaangebot sollen möglichst viele Studierende versorgt werden.

Zwar sind in den nachfrageschwachen Zeiten immer auch Studierende auf dem Campus, allerdings ist die Nachfrage dann so gering, dass sich der Mensabetrieb wirtschaftlich nicht abbilden lässt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist hier das Thema Energie. Die Kosten für Energie, insbesondere der Betrieb von Kochgeräten, Heizung und Kühlung, sind in den Mensen sehr hoch. Durch eine bedarfsgerechte Öffnung der Mensen können wir diese Ressourcen sehr zielgerichtet einsetzen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Schließung von Mensen eine wirtschaftliche Entscheidung ist, die es dem Studierendenwerk ermöglicht seine knappen Finanzmittel bedarfsgerecht einzusetzen um den Studierendenwerks-beitrag stabil zu halten.

Hier findet ihr die Übersicht über unsere abweichenden Öffnungszeiten.

Woher weiß das Studierendenwerk wie der Bedarf an den einzelnen Standorten ist?

Die Schließung unserer Einrichtungen erfolgt immer in enger Abstimmung mit den Präsidien der jeweiligen Hochschulen. So stellen wir sicher, dass unsere Angebote den Bedürfnissen der Studierenden und den Anforderungen der Hochschulen gerecht werden.

Die Entscheidung über die Standortöffnungen erfolgt immer im dritten Quartal eines jeden Jahres für das Folgejahr, da wir die Schließzeiten in der Urlaubsplanung für unsere Beschäftigten berücksichtigen müssen.

An meinem Standort ist die Mensa zu bestimmten Zeiten geschlossen. Ich zahle aber den vollen Studierendenwerksbeitrag. Ist das gerecht?

Der Charakter des Studierendenbeitrags ist ein Solidarbeitrag für alle Dienstleistungen des Studierendenwerks. Es gibt hierfür keine konkrete Gegenleistung.

Der Beitrag den Studierende zahlen verwenden wir nicht nur für die Bereitstellung von Essen in den Mensen. Der Beitrag deckt eine Vielzahl von Dienstleistungen und Angeboten ab, die von uns bereitgestellt werden. Beispielsweise wird hierdurch die gesamte Infrastruktur, die kostenlose Beratung in unserer psychologischen Beratungsstelle und die Sozialberatung finanziert.

Zusatzstoffe, Allergene und Kennzeichnung

Welche Zusatzstoffe und Allergene werden gekennzeichnet?

Entsprechend der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) der europäischen Union werden Zusatzstoffe sowie allergene Zutaten gekennzeichnet. Seit dem 13. Dezember 2014 gilt in Deutschland die Kennzeichnungspflicht für 14 Hauptallergene, die am häufigsten Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können. Kennzeichnungspflichtig sind Eier, Erdnüsse, Fische, Gluten, Krebstiere, Lupinen, Milch/Laktose, Schalenfrüchte, Schwefeldioxid, Sellerie, Senf, Sesam, Soja und Weichtiere. Die Lieferanten des Studentenwerks Osnabrück sind verpflichtet Zusatzstoffe und allergene Zutaten in Spezifikationen nachzuhalten.

Die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks prüft und erfasst diese Angaben in einem Warenwirtschaftssystem. Diese Kennzeichnung ist auch für den Gast auf den Speiseplänen erkenntlich. Die Zusatzstoffe werden durch Ziffern und die Allergene durch Buchstaben dargestellt. Eine Legende der Kennzeichnung findest du unter den Speiseplan auf der Website des Studierendenwerks Osnabrück.  

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Wie sicher ist die Allergenkennzeichnung? Gibt es eine Spurenkennzeichnung?

Spuren sind unbeabsichtigte Kontaminationen in einer Speise. Trotz sorgsamer Zubereitung lassen sich unbeabsichtigte Übertragungen von Spuren, sogenannte Kreuzkontaminationen, nicht vollständig vermeiden, da die Speisen nicht separat zubereitet werden können. Eine Kennzeichnungspflicht besteht laut Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) der europäischen Union nicht.

Was bedeuten die Symbole im Speiseplan?

In den Speiseplänen werden verschiedene Symbole verwendet, um neben den Zusatzstoffen und möglichen Allergenen auch Qualität und Herkunft zu kennzeichnen. So werden Fleisch aus artgerechter Tierhaltung oder Fisch aus nachhaltiger Fischerei sowie vegetarische und vegane Speisen hervorgehoben.

Eine Auflistung der verwendeten Symbole findest du unter den Speiseplänen.

Mehr zu Speisepläne

Wo kann ich mich über die Nährwerte der einzelnen Gerichte erkundigen?

Auf den Speiseplänen der Website sowie in der Studierendenwerks-App SWOSY sind die Nährwerte der einzelnen Gerichte pro Portion angegeben. Mit der Kennzeichnung bieten wir größtmögliche Transparenz über die ernährungsphysiologische Zusammensetzung der Gerichte.

Wie erfolgt die Nährwertkennzeichnung?

Die Lieferanten teilen die Nährwertangaben der Produkte über die Spezifikationen mit. Anschließend werden diese im Warenwirtschaftssystem erfasst. So lassen sich die Nährwerte dann pro Portion für die einzelnen Speisen berechnen.

Wie genau ist die Nährwertkennzeichnung?

Da die Nährwerte teilweise natürlichen Schwankungen unterliegen (beispielsweise bei natürlichen Produkten wie Obst und Gemüse) und die Ausgabemengen gering variieren können, handelt es sich bei den Nährwertangaben um Durchschnittswerte. Auch wenn geringe Abweichungen möglich sind, geben diese eine gute Orientierung für die ernährungsphysiologische Zusammensetzung der Gerichte.

Verfügbarkeit von Gerichten

Warum sind manchmal Gerichte ausverkauft?

Die Mengenplanung der Gerichte basiert auf jahrelanger Erfahrung der Küchenleitungen und orientiert sich ebenfalls an der Nachfrage unserer Gäste. Dennoch kann es vorkommen, dass mehr Gäste als erwartet bei uns essen und ein Gericht dann ausverkauft ist. In diesem Fall wird immer eine Alternative angeboten.

Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne. Deshalb planen wir unsere Produktionsmengen möglichst bedarfsgerecht und kochen bei Bedarf nach. So möchten wir Überproduktion und vermeidbare Lebensmittelreste reduzieren.

Bei unerwartet hoher Nachfrage kann es daher vorkommen, dass einzelne Gerichte bereits vor Ende der Öffnungszeit ausverkauft sind und nicht mehr nachproduziert werden können.

Was passiert mit den Speiseresten?

Durch eine nachfrageorientierte Zubereitung der Speisen vermeiden die Küchenteams Lebensmittelreste.

Falls dennoch zubereitete Speisen übrigbleiben, die noch nicht in der Ausgabe waren, werden diese fachgerecht heruntergekühlt und an Folgetagen wiederverwendet. Beispielsweise wird aus übrig gebliebenen Nudeln ein Nudelsalat zubereitet.

Lebensmittelreste von den Tellern werden von unserem Entsorgungsdienstleister abgeholt und zur Energiegewinnung verwertet.

Angebot

Wer darf in den Mensen des Studierendenwerks Osnabrück essen?

Die Angebote der Mensa sind für Studierende und Bedienstete der Hochschulen gemacht. Gäste haben laut Niedersächsischem Hochschulgesetz (NHG) nur dann Zutritt, wenn sie am Tage des Mensabesuchs Gäste unserer Hochschulen sind (z.B. Gastdozierende oder Teilnehmende einer Veranstaltung).

Wie entsteht der Speiseplan?

Der Speiseplan wird einige Wochen im Voraus von den Küchenteams, den Ökotrophologen und der Leitung der Hochschulgastronomie erstellt. Es besteht der Anspruch auf saisonale Gegebenheiten, kulinarische Trends sowie die unterschiedlichen Geschmäcker und Essgewohnheiten einzugehen und ein vielfältiges und attraktives Speisenangebot zu entwickeln.

Zur stetigen Verbesserung der Speisepläne freuen wir uns über konstruktives Feedback.

Feedback

Wie werden die Portionen festgelegt?

Die Portionsgröße ist Teil der kalkulierten Rezeptur, auf der jedes Gericht basiert. Sie richtet sich nach dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Kann ich auch eine größere Portion bekommen?

Die Portionen können nicht nach individuellem Wunsch oder Bedarf angepasst werden, da die Mengen kalkuliert sind. Allerdings ist es möglich vor dem Bezahlvorgang an der Ausgabetheke einen kostenlosen Nachschlag von Gemüse, Saucen, Salz- und Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Nudeln und Reis zu erhalten.

Was ist ein KlimaTeller?

Welche Zutaten in einem Gericht stecken, macht auch bei den damit verbundenen Treibhausgasemissionen einen Unterschied. Deshalb lassen wir die CO₂e-Emissionen unserer Gerichte nach einer festgelegten Methode berechnen. Liegt ein Gericht mindestens 50 % unter dem Wert eines definierten Referenzgerichts, kennzeichnen wir es im Speiseplan als KlimaTeller.

Das KlimaTeller Symbol wird auf dem Speiseplan verwendet, wenn die berechneten CO₂-Emissionen des jeweiligen Gerichts mindestens 50 Prozent unter denen eines festgelegten durchschnittlichen Referenzgerichts liegen. Die Einstufung erfolgt auf Grundlage der für die KlimaTeller-Kennzeichnung definierten Berechnungsmethode.

Klimateller

Wie groß ist das vegetarische bzw. vegane Angebot?

Das Interesse an veganen Gerichten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Daher hat die Hochschulgastronomie das vegane Speiseangebot ausgeweitet und bietet den Gästen jeden Tag mindestens ein veganes Gericht an. Auch vegetarische Speisen werden täglich angeboten. 

In den Cafeterien gibt es eine große Vielfalt an vegetarischen Brötchen und Snacks und auch ein wachsendes Angebot an veganen Alternativen.

Aufgrund der verschiedenen Ausgabe- und Produktionskapazitäten in den einzelnen Einrichtungen ist die Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten unterschiedlich.

Wieso zahle ich für das warme Mittagessen im Bistro Caprivi mehr als in der Mensa?

Wir haben zum Start des Wintersemesters 2022/2023 ein warmes Mittagessen mit in das Angebot des Bistro Caprivi aufgenommen. Das Bistro ist keine Mensa und fällt damit nicht in den bezuschussten Bereich der Mensa-Verpflegung. Daher kostet ein Mittagessen dort mehr, als in unseren Mensen.

Kann ich das Rezept meines Lieblingsgerichts einsenden?

Wir freuen uns immer über neue Rezeptideen. Rezeptvorschläge können gerne an rezept@sw-os.de geschickt werden. Wir prüfen das Rezept auf Geschmack und Großküchentauglichkeit und mit etwas Glück kommt dein Rezept auf den Speiseplan.

An welchen Standorten gibt es die Salatbar und wie funktioniert diese?

Die Salatbars sind für euch in den Mensen Westerberg, Schlossgarten und Haste montags bis freitags geöffnet. Stellt euch euren Salatteller nach Lust und Laune selbst zusammen und wiegt ihn anschließend an der Kasse. Studierende zahlen je 100 Gramm 0,95 Euro. Ihr könnt den Salat auch zum Mitnehmen in eurer MEHRbeWEGen-Schale zusammenstellen.

Werden Bio-Zutaten angeboten?

Ja, wir verwenden Bio-Zutaten in unseren Mensen, Bistros und Cafeterien. 

Zutaten, die wir ausschließlich in Bio-Qualität verarbeiten, loben wir auf unserer Bio-Zutatenliste aus. Es erfolgt eine stetige Umstellung weiterer Produkte auf 100 % Bio. Darüber hinaus verwenden wir wechselnde Bio-Zutaten in unseren Einrichtungen, die allerdings nicht auf der Zutatenliste ausgewiesen werden. 

Wann gibt es Pommes?

Die Mensen bieten täglich Pommes als kleine und große Portion an.

Mensa To Go

Wie funktioniert Mensa To Go?

Wer das Mensa To Go-Angebot nutzen möchte, kann dafür unsere praktischen Mehrwegbehältnisse nutzen.

Die Zahlung in den Mensen erfolgt ausschließlich bargeldlos mit der CampusCard bzw. der UniCard oder der EC-Karte.

Welche Mensa To Go-Verpackungen gibt es?

Deine Mensaessen zum Mitnehmen bekommst du in unseren praktischen Mehrweg-Schalen. Die Schalen bestehen aus hochwertigem, BPA-freiem Kunststoff und können ebenso wie die Deckel bequem in der Spülmaschine gereinigt werden.

Du möchtest dein Essen später aufwärmen? Kein Problem: Die Schale – ohne Deckel – ist für die Mikrowelle geeignet und kann dort für maximal zwei Minuten bei 600 Watt verwendet werden.

Für eine Mehrweg-Schale zahlst du einmalig 7 Euro Pfand. Für unsere Mehrweg-Becher, zum Beispiel für Salate und Desserts, beträgt das Pfand 4 Euro.

Wie funktioniert das Mehrweg-System?

Die Mehrweg-Schale ist Teil eines Kreislaufsystems.
Unser Mehrweg-System funktioniert wie folgt:

  • Pfand bezahlen: Wenn du unser Mensa To Go-Angebot nutzen möchtest, zahlst du einmalig 7 Euro Pfand für eine Mehrweg-Schale bzw. 4 Euro für einen Mehrweg-Becher.
  • Mitnehmen & genießen: Nimm dein Essen einfach mit und genieße es dort, wo du möchtest.
  • Behälter reinigen: Bitte spüle die Mehrweg-Schale bzw. den Mehrweg-Becher vor der Rückgabe. Aus hygienischen Gründen können wir nur gereinigte Behälter zurücknehmen.
  • Beim nächsten Besuch zurückgeben: Bring den gereinigten Behälter bei deinem nächsten Mensabesuch einfach wieder mit.
  • Tauschen oder Pfand zurück: Du kannst deinen Behälter gegen einen neuen tauschen oder ihn zurückgeben und erhältst dein Pfand zurück.

Kann ich meine eigenen Behälter für das To Go-Angebot nutzen?

Eine Nutzung selbst mitgebrachter Behälter ist aus hygienischen Gründen nicht möglich. Wir bieten ein Mehrweg-Pfandsystem an, sodass es immer die Möglichkeit gibt, die Speisen in wiederverwendbaren Schalen mitzunehmen.