Zusatzstoffe, Allergene und Kennzeichnung

Welche Zusatzstoffe und Allergene werden gekennzeichnet?

Entsprechend der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) der europäischen Union werden Zusatzstoffe sowie allergene Zutaten gekennzeichnet. Die Lieferanten des Studentenwerks Osnabrück sind verpflichtet Zusatzstoffe und allegene Zutaten in Spezifikationen nachzuhalten.

Die Hochschulgastronomie des Studentenwerks prüft und erfasst diese Angaben in einem Warenwirtschaftssystem. Diese Kennzeichnung ist auch für den Gast auf den Speiseplänen erkenntlich. Die Zusatzstoffe werden durch Ziffern und die Allergene durch Buchstaben dargestellt. Eine Legende der Kennzeichnung finden Sie unter den Speiseplan auf der Website des Studentenwerks Osnabrück.  

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Welche Allergene werden gekennzeichnet?

Seit dem 13. Dezember 2014 gilt in Deutschland die Kennzeichnungspflicht für 14 Hauptallergene, die am häufigsten Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können. Kennzeichnungspflichtig sind Eier, Erdnüsse, Fische, Gluten, Krebstiere, Lupinen, Milch/Laktose, Schalenfrüchte, Schwefeldioxid, Sellerie, Senf, Sesam, Soja und Weichtiere.

Wie sicher ist die Allergenkennzeichnung? Gibt es eine Spurenkennzeichnung?

Spuren, sind unbeabsichtigte Kontaminationen in einer Speise. Trotz sorgsamer Zubereitung lassen sich unbeabsichtigte Übertragungen von Spuren, sogenannte Kreuz-Kontaminationen, nicht vollständig vermeiden, da die Speisen nicht separat zubereitet werden können. Eine Kennzeichnungspflicht besteht laut Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) der europäischen Union nicht.

Was bedeuten die Symbole im Speiseplan?

In den Speiseplänen werden verschiedene Symbole verwendet, um neben den Zusatzstoffen und möglichen Allergenen auch Qualität, Herkunft und nachhaltige Aspekte zu kennzeichnen. So werden Bio-Zutaten, aber auch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung oder Fisch aus nachhaltiger Fischerei sowie vegetarische und vegane Speisen hervorgehoben.

Eine Auflistung der verwendeten Symbole finden Sie unter den Speiseplänen.

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Wo kann ich mich über die Nährwerte der einzelnen Gerichte erkundigen?

Auf den Speiseplänen der Website sowie in der Studentenwerks App SWOSY sind die Nährwerte der einzelnen Gerichte pro Portion angegeben. Mit der Kennzeichnung bietet die Hochschulgastronomie größtmögliche Transparenz über die ernährungsphysiologische Zusammensetzung der Gerichte.

Wie erfolgt die Nährwertkennzeichnung?

Die Lieferanten teilen die Nährwertangaben der Produkte über die Spezifikationen mit. Anschließend werden diese im Warenwirtschaftssystem erfasst. So lassen sich die Nährwerte dann pro Portion für die einzelnen Speisen berechnen.

Wie genau ist die Nährwertkennzeichnung?

Da die Nährwerte teilweise natürlichen Schwankungen unterliegen (beispielsweise bei natürlichen Produkten wie Obst und Gemüse) und die Ausgabemengen gering variieren können, handelt es sich bei den Nährwertangaben um Durchschnittswerte. Auch wenn geringe Abweichungen möglich sind, geben diese eine gute Orientierung für die ernährungsphysiologische Zusammensetzung der Gerichte.

Verfügbarkeit von Gerichten

Warum sind manchmal Gerichte ausverkauft?

Die Mengenplanung der Gerichte basiert auf jahrelanger Erfahrung der Küchenleitungen und orientiert sich ebenfalls an der Nachfrage unserer Gäste. Dennoch kann es vorkommen, dass mehr Gäste als erwartet bei uns essen und ein Gericht dann ausverkauft ist. In diesem Fall wird immer eine Alternative angeboten.

Im Rahmen des nachhaltigen Handels des Studentenwerks Osnabrück sollen möglichst keine Lebensmittel vernichtet werden. Daher ist es an manchen Tagen mit unerwartet hoher Nachfrage so, dass das komplette Speiseangebot nicht bis zum Ende der Mensa-Öffnungszeiten angeboten werden kann.  

Was passiert mit den Speiseresten?

Durch eine nachfrageorientierte Produktion und eine portionsweise Zubereitung der Speisen vermeiden die Küchenteams Lebensmittelreste. Falls diese dennoch Speisereste anfallen, werden die Speisen am Folgetag wiederverwendet. Beispielsweise wird aus übrig gebliebenen Nudeln ein Nudelsalat zubereitet.

Angebot und Menülinien

Wie entsteht der Speiseplan?

Der Speiseplan wird einige Wochen im Voraus von den Küchenteams, den Ökotrophologen und der Leitung der Hochschulgastronomie erstellt. Es besteht der Anspruch auf saisonale Gegebenheiten, kulinarische Trends sowie die unterschiedlichen Geschmäcker und Essgewohnheiten einzugehen und ein vielfältiges und attraktives Speisenangebot zu entwickeln.

Zur stetigen Verbesserung der Speisepläne freuen sich die Hochschulgastronomie über konstruktives Feedback.

Feedback

Wie werden die Portionen festgelegt?

Die Portionsgröße ist Teil der kalkulierten Rezeptur, auf der jedes Gericht basiert. Sie richtet sich nach dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Kann ich auch eine größere Portion bekommen?

Die Portionen können nicht nach individuellem Wunsch oder Bedarf angepasst werden, da die Mengen kalkuliert sind. Allerdings ist es an der Ausgabetheke möglich einen kostenlosen Nachschlag der Gemüse- oder Stärkebeilage sowie der Soßen und Dips zu erhalten.

Welche Menülinien gibt es und wofür stehen sie?

In den Mensen, Bistros und Cafeterien des Studentenwerk Osnabrück gibt es drei Menülinien: MENSA GLOBAL, MENSA ACTIVE und MENSA CLASSIC, die sich nach den verschiedenen Ernährungsgewohnheiten und Geschmäckern unserer Gäste ausrichten.

Menülinien

Was ist ein KlimaTeller?

KlimaTeller sind klimafreundliche Gerichte innerhalb der Menülinie MENSA GLOBAL.

Klimateller

Wie groß ist das vegetarische bzw. vegane Angebot?

Das Interesse an veganen Gerichten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Daher hat die Hochschulgastronomie das vegane Speiseangebot ausgeweitet und bietet den Gästen jeden Tag mindestens ein veganes Gericht in der Menülinie MENSA GLOBAL an.

Auch vegetarische Speisen werden täglich angeboten. An den Salattheken in den Mensen gibt es eine breite Auswahl an veganen Komponenten.

In den Cafeterien gibt es eine große Vielfalt an vegetarischen Brötchen und Snacks und auch ein wachsendes Angebot an veganen Alternativen.

Aufgrund der verschiedenen Ausgabe- und Produktionskapazitäten in den einzelnen Einrichtungen ist die Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten unterschiedlich.

Mensa To Go und Mensa To Stay

Wie funktionieren Mensa To Go und Mensa To Stay?

Wer die Angebote nutzen möchte, lädt die Studentenwerks-App SWOSY auf sein Smartphone. In der App können die Gerichte für den Folgetag angesehen, ausgewählt und das passende Zeitfenster für die Abholung bzw. den Besuch in der Mensa gebucht werden.

Bitte achten Sie bei der Abholung auf die Einhaltung des Zeitfensters und zeigen Sie die Bestellbestätigung (SWOSY-APP) vor. Zudem tragen Sie bitte beim Betreten der Mensa unbedingt Mund-Nasenschutz. Die Zahlung erfolgt ausschließlich bargeldlos mit der CampusCard bzw. der UniCard oder der EC-Karte.

Download SWOSY-APP

Aus was besteht die Mensa To Go Verpackung? Wie muss ich diese entsorgen?

Die Behälter bestehen aus Zuckerrohr und sind daher biologisch abbaubar bzw. kompostierbar.

Kann ich meine eigenen Behälter für das To Go Angebot nutzen?

Eine Nutzung selbst mitgebrachter Behälter ist aus hygienischen Gründen zurzeit nicht möglich. Das Studentenwerk Osnabrück wird voraussichtlich ab Oktober/November 2020 ein Mehrweg-Pfand-System anbieten, sodass es dann die Möglichkeit gibt, die Speisen auch in wiederverwendbaren Schalen mitzunehmen.

Ich habe vergessen zu bestellen. Kann ich das auch per E-Mail oder Telefon machen?

Eine Essensbestellung für Mensa To Go oder Mensa To Stay per Telefon oder E-Mail ist leider nicht möglich. Bitte laden Sie sich dafür die SWOSY App des Studentenwerk Osnabrück auf Ihrem Smartphone herunter. Bestellungen müssen am Vortag der Abholung bis spätestens 23:59 Uhr erfolgen.

Wieso muss ich das Essen über die SWOSY App vorbestellen?

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind wir dazu verpflichtet, die behördlichen Anforderungen zum Schutz vor einer COVID-19 Infektion umzusetzen. Durch die Buchung auf bestimmte Zeitfenster kann die Gästeanzahl kontrolliert und der derzeit erforderliche Mindestabstand sichergestellt werden. Gleichzeitig wird so Lebensmittelverschwendung vermieden, da die Mengen auf Basis der eingegangenen Bestellungen produziert werden.